Die korrekte Ausrichtung einer Briefkastenanlage an einer Putzfassade beginnt stets mit der Festlegung der idealen Bedienhöhe, die sich nach der DIN 18040 für barrierefreies Bauen sowie nach Ihrem persönlichen Komfort richtet. Als Faustregel gilt: Die Oberkante des Einwurfschlitzes sollte für stehende Personen zwischen 100 und 115 Zentimetern über dem Boden liegen, bei Rollstuhlnutzern reduzieren Sie diesen Wert auf etwa 85 bis 95 Zentimeter. Bevor Sie mit der montage schritt für schritt beginnen, markieren Sie die gewünschte Schlitzhöhe an der Wand und messen Sie dann von dieser Markierung exakt die Höhe der Rückwand Ihrer Anlage nach unten, um die oberen Bohrpunkte zu bestimmen. Berücksichtigen Sie dabei auch die spätere Neigung der Anlage nach vorne, die das Entnehmen der Post erleichtert – ein Winkel von fünf Grad ist üblich, wodurch sich die tatsächlichen Bohrlöcher etwa ein bis zwei Zentimeter höher befinden als die Rückkante der Anlage.
Für die horizontalen Bohrabstände benötigen Sie ein präzises Vorgehen, da Putzfassaden oft uneben sind und eine falsche Positionierung zu Spannungen im Gehäuse führt. Übertragen Sie zunächst die Lochabstände der mitgelieferten Montageschablone oder messen Sie die Abstände der rückseitigen Bohrungen direkt an der Anlage ab – notieren Sie sich exakt Breite und Höhe der Löcher vom Rand. Verwenden Sie eine Wasserwaage, um eine absolute Horizontale auf der Fassade zu ziehen, und markieren Sie die Bohrpunkte mit einem Bleistift, bevor Sie mit einem Bohrer von sechs bis acht Millimetern Durchmesser arbeiten. https://pixolito.de/ , dass Sie im Mauerwerk nicht blind bohren: Ein Dübel benötigt je nach Wandaufbau (Vollziegel, Porenbeton oder Beton) unterschiedliche Bohrtiefen, und eine zu große Abweichung von den markierten Punkten führt unweigerlich zu einem schiefen Gesamtbild – planen Sie daher von außen nach innen und prüfen Sie jede Distanz doppelt.
Haben Sie die Bohrlöcher gesetzt, ist die letzte Etappe der montage schritt für schritt das fachgerechte Eindrehen der Dübel und Schrauben, wobei Sie bei Putzfassaden unbedingt mit Unterlegscheiben arbeiten, um den Druck auf den empfindlichen Putz zu verteilen und Risse zu vermeiden. Ziehen Sie die Schrauben zunächst nur handfest an, hängen Sie die Anlage ein und überprüfen Sie mit einer Wasserwaage an der Vorderkante, ob die gewünschte Schrägstellung exakt erreicht ist – erst dann ziehen Sie die Schrauben endgültig mit einem Drehmoment von etwa zehn Newtonmetern an. Ein häufiger Fehler ist es, die Anlage bereits vor der finalen Justierung festzuziehen, was sich später kaum korrigieren lässt. Zum Abschluss empfehle ich, die gesamte montage schritt für schritt noch einmal kritisch zu prüfen, indem Sie drei Briefumschläge unterschiedlicher Größe einwerfen und entnehmen – so stellen Sie sicher, dass der Schwenkbereich der Klappe frei bleibt und die Anlage sowohl optisch als auch funktional perfekt ausgerichtet ist.
